Das, was wir


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françois mauriacdaswaswirmenschseinnennenistnureinaugenblickunsereslebenswas wirmensch seinist nurnur einein augenblickaugenblick unseresunseres lebensist nur einnur ein augenblickein augenblick unseresaugenblick unseres lebensist nur ein augenblicknur ein augenblick unseresein augenblick unseres lebensist nur ein augenblick unseresnur ein augenblick unseres lebens

Wenn ein Mensch in sich keinen Streit kennt, erzeugt er auch nach außen keinen Streit. Der innere Streit, projiziert nach außen, wird zum Weltchaos. Nach allem ist der Krieg das Ergebnis unseres täglichen Lebens, und ohne Änderung unseres Lebens wird es immer mehr Soldaten, Drill und Fahneneide geben und all den Unrat, der damit einhergeht.Das Sterben ist der Augenblick jener Befreiung von der Einseitigkeit der Individualität, welche nicht den innersten Kern unseres Wesens ausmacht, vielmehr als eine Art Verirrung desselben zu denken ist: Die wahre, ursprüngliche Freiheit tritt wieder ein in diesem Augenblick.Das, was wir Tod nennen, ist in Wahrheit der Anfang des Lebens.Das, was uns bekannt ist, nennen wir das Gesetz der Notwendigkeit, und das, was wir nicht kennen, nennen wir Freiheit.Die ewige Konstante unseres Daseins ist die Zeit. Egal wie sehr wir uns auch dagegen stemmen – die Sekunden, Tage und Jahre verinnen im immer selben Rhythmus.Das einzige, was wir tun können ist, diese mit Erlebnissen und Erfahrungen zu füllen, damit daraus das wird, was wir Leben nennen.Es gibt nichts anderes als eine geistige Welt; was wir sinnliche Welt nennen, ist das Böse in der geistigen, und was wir böse nennen, ist nur eine Notwendigkeit eines Augenblicks unserer ewigen Entwicklung.