Zu stark gezuckert und staubtrocken, steht die Torte auf dem Tisch. Einmal gekostet, niemals mehr locken, der Raum wird leerer in einem Wisch. Auch ich hab´ gekostet und war erschrocken, was für ein furchtbarer Geschmack. Ich lief hinaus auf trappellauten Socken, schnell weg hier mit Sack und Pack. Unter dem Tische ganz sicher, zwei Lausejungen hocken, im frechen Gekicher, neben Zucker, Mehl und Ei, deren Zeit schon ewig vorbei, und Milch schon im Stocken.


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Ich lebe schon so lange auf dieser Welt, dass ich Dinge, deren ich mir auf den ersten Blick absolut sicher zu sein glaubte, beim zweiten Hinsehen noch einmal sorgfältig prüfe.Es war einmal ein junger Bauer, der wollte seine Liebste treffen. Er war ein ungeduldiger Geselle und viel zu früh gekommen. Und verstand sich schlecht aufs' Warten. Er sah nicht den Sonnenschein, nicht den Frühling und die Pracht der Blumen. Ungeduldig warf er sich unter einen Baum und haderte mit sich und der Welt. Da stand plötzlich ein graues Männlein vor ihm und sagte: Ich weiß, wo dich der Schuh drückt. Nimm diesen Knopf und nähe ihn an dein Wams. Und wenn du auf etwas wartest und dir die Zeit zu langsam geht, dann brauchst du nur den Knopf nach rechts zu drehen, und du springst über die Zeit hinweg bis dahin, wo du willst. Er nahm den Zauberknopf und drehte: und schon stand die Liebste vor ihm und lachte ihn an. Er drehte abermals: Und saß mit ihr beim Hochzeitsschmaus. Da sah er seiner jungen Frau in die Augen: Wenn wir doch schon allein wären...Wenn unser neues Haus fertig wäre...Und er drehte immer wieder. Jetzt fehlen uns noch die Kinder und drehte schnell an dem Knopf. Dann kam ihm neues in den Sinn und konnte es nicht erwarten. Und drehte, drehte, daß das Leben an ihm vorbeisprang, und ehe er sich's versah, war er ein alter Mann und lag auf dem Sterbebett. Und merkte, daß er schlecht gewirtschaftet hatte. Nun, da sein Leben verrauscht war, erkannte er, daß auch das Warten des Lebens wert ist. Und er wünschte sich die Zeit zurück.Jeden Tag stelle ich mir drei Fragen. Erstens: Wenn ich mich so umschaue, sehe ich viele bekannte und erwartungsvolle Gesichter. Das erinnert mich an die Geschichte von dem alten Kongreßhasen, der von einem Reporter gefragt wird: Für das Geburtstagskind nun einige Worte, auf das Sie Dir auf der Zunge zergehen mögen, wie mir diese wunderbare Torte. Geschwind vergeht manchmal die Zeit, und das 18. Lebensjahr ist nicht mehr weit. Erwachsen bist Du nun schon fast, Junge, mach ruhig eine kleine Rast. Du sollst wissen, Mama und ich wünschen Dir für Deine Zukunft nur das Beste, Komm, Lass Dich mal drücken, aber feste.Meine Gefühle, fahren Achterbahn, Seit einiger Zeit schauckelt mein Kahn. Ich bin nicht mehr ich, und dafür hasse ich mich. Völlig aus dem Gleichgewicht, alles um mich herum zerbricht. Himmel hoch jauchzend zu Tode betrübt, was hab ich schon dagegen geübt. Mir fällt momentan nicht´s ein, weiss nur sooo kann es nicht sein.